Putztipps aus Omas Zeiten

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Oma hat immer Recht und gute Tipps parat. Heute haben wir einmal Putztipps aus Großmutters Zeiten ausprobiert. Es muss ja nicht immer gleich die chemische Keule sein. Aber ob das wohl auch tatsächlich funktioniert, haben wir uns gefragt. Somit haben wir uns ein klein wenig auf die Suche nach vermeintlich „alten Weisheiten“ gegen Flecken und andere kleine Nicklichkeiten des Lebens gemacht und sind rasch fündig geworden. Und folgende Tipps haben wir dann auch einfach gleich mal für Sie ausprobiert:
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  • Fenster werden streifenfrei, mit einem Schuss puren Essig im warmem Wasser
  • Fenster mit Zeitungspapier trocken reiben
  • Flecken in Teppichen können leicht mit Mineralwasser entfernt werden
  • Schuhe können mit Penaten-Feuchttüchern geputzt werden
  • Feuchttücher entfernen prima Kindermalereien auf dem Holztisch
  • Rotweinflecken mit Salz entfernen
  • Angebrannte Töpfe mit Backpulver reinigen
  • Aufkleber leicht entfernen durch Föhnen
  • Teppich mit roher geriebener Kartoffel reinigen
  • Verstopfungen im Abflussrohr lösen sich mit Soda und heißem Wasser
  • Nasse Bürsten und Besen hängend trocknen

Alle Tipps von der Großmama haben bestens funktioniert. Sehr zum Nachsehen der großen Putzmittelindustrie. Wir werden wieder umsteigen, dem Geldbeutel und der Umwelt zu liebe.

Putzen mit weniger Geld und weniger Aufwand

Die Fenster ließen sich mit dem Essig im Wasser und dem Zeitungspapier sogar wesentlich schneller putzen, als zuerst mit Seifenlauge abzuwaschen und danach mit Glasreiniger zu arbeiten. Die alte Methode gab immer Streifen, vor allem bei Sonneneinstrahlung, und es waren zwei Arbeitsgänge nötig, außerdem hat das Putztuch immer Fusseln an der Scheibe hinterlassen. Ein streifenfreies Fenster nahezu unmöglich.

In einer Familie mit kleinen Kindern sind Feuchttücher eine Notwendigkeit, nicht zuletzt für die kleinen und großen Malheure unterwegs. Aber auch diese sind „multitaskingfähig“. Die Schuhe haben geglänzt, der Tisch war wieder sauber, obwohl kein anderes Mittel die wunderschönen Kritzeleien des Juniors lösen konnte.  Auch die Flecken im Teppich waren im Nu weg mit dem Mineralwasser die groben und die anderen Verschmutzungen wurden durch das Auftragen der Kartoffelmasse, die zuerst mit der Bürste verteilt wurde, dann getrocknet und zum Schluss abgesaugt, wieder streifenfrei.

Der Trick mit dem Rotwein ist bei Weinkennern ein alter Hut, sollte aber sofort nach dem Unglück angewendet werden. Bevor der Fleck trocknet. Ein wenig Weißwein auf den Fleck gießen soll auch helfen. Aufkleber mit dem Föhn angewärmt haben sich von Geschirr, Auto und diversen anderen Gegenständen gut entfernen lassen. Und Backpulver und Soda haben ihre Dienste bei der Verbrennung im Topf und dem verstopften Abfluss bestens absolviert.

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