Ein Kinder-Hochbett bereits für die Jüngsten

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Während der letzten Jahrzehnte ist immer mehr Technik in unser Leben eingezogen und bestimmt auch zunehmend den Tagesablauf von Kindern. Gleichzeitig hat sich die Schule verändert. Gesamtschulen, aber auch G8 in den Gymnasien, haben zu längeren Schultagen und weniger Freizeit geführt. Hinzu kommt, dass Eltern ihre Kinder oft in die Ganztagsbetreuung geben müssen, damit beide Elternteile, bzw. Alleinerziehende, Vollzeit arbeiten können. Nicht zuletzt aus diesen Gründen sieht man immer seltener Kindergruppen draußen auf den Wiesen und Straßen spielen.

Umso wichtiger ist es, den Kindern ihr Kinderzimmer einerseits so angenehm wie möglich, andererseits aber auch funktional zu gestalten. Wo früher das Kinderzimmer nur für die Hausaufgaben und zum Schlafen benötigt wurde, weil die Kinder den Rest des Tages außer Haus waren, ist dieses Zimmer nun häufig ein Mittelpunkt im Tagesablauf. Damit muss das Kinderzimmer gleich zwei Aufgaben unter einen Hut bringen: es muss ausreichend Platz zum Spielen und Ausruhen geben, aber gleichzeitig auch Platz zum Lernen und arbeiten.

Das Hochbett

Um all diesen Aufgaben gerecht zu werden, entscheiden sich immer mehr Eltern für ein Hochbett im Kinderzimmer. Mithilfe solch eines Bettes kann man den Platz im Zimmer um rund 2 m² vergrößern, denn unter dem hohen Bett schafft man Platz für einen Schreibtisch, eine Kuschelecke oder einfach nur zum Spielen.

Bereits für jüngere Kinder kann hierbei ein Hochbett interessant sein. Bereits ab einem Alter von 3-5 Jahren ist theoretisch ein Hochbett möglich, wenn folgende Punkte berücksichtigt werden:

  1. das Kind kann eine Leiter sicher herauf und hinunter klettern
  2. das Kind weiß die Höhe eines Hochbettes richtig einzuschätzen und springt nicht hinunter
  3. das Kind versucht nicht im Halbschlaf die Leiter herunter zu klettern, wenn es in der Nacht muss
  4. das Kind wandelt nicht im Schlaf
  5. das Kind hält sich an die Absprache, nicht mit mehreren auf das Hochbett zu klettern

Sind also die Eltern sicher, dass ihr Kind diese Punkte versteht und grundsätzlich einhält, so steht einem Hochbett dem Grunde nach nichts entgegen.

Für Eltern, denen die Höhe eines normalen Hochbettes unangenehm ist, weil sie zum Beispiel nicht sicher sind, ob sie ihrem Sprössling in dieser Hinsicht vertrauen können, bieten sich kleinere Hochbetten, sogenannte Mini-Hochbetten, an.

Eine Vielzahl dieser Betten sind weniger als 1,20 m hoch, damit deutlich sicherer und bieten gerade den Eltern ein gutes und sicheres Gefühl.

Diese Betten sind für kleinere Kinder (Kindergartenalter) konzipiert und bieten viele Spielmöglichkeiten. In der Regel handelt es sich dann um ein Hochbett mit Rutsche, was die Kinderaugen natürlich strahlen lässt.

Eltern, die speziell ein Mini-Kinderhochbett erwerben wollen, sollten nach entsprechenden Spielvarianten Ausschau halten. Hier gibt es für die Kinder viele Möglichkeiten zu entdecken. So lässt sich zum Beispiel hervorragend mit dem freien Raum unter dem Bett eine Bude zum Spielen und Verstecken bauen.

Worauf müssen Eltern achten?

Wer ein Hochbett für sein Kind kaufen möchte, der sollte unbedingt einige Punkte beachten.

  1. Wenn das Bett ein Gütesiegel aufweist, so kann man sich in der Regel darauf verlassen, dass das Bett von einer unabhängigen Organisation auf Stabilität, Sicherheit und gute Materialien getestet wurde. Solche Siegel sind zum Beispiel das Zeichen für geprüfte Sicherheit (GS) oder auch das TÜV-Siegel.
  2. Eine Leiter am Hochbett muss fest verankert sein und sicher am Boden stehen. Gerade für kleine Kinder müssen die Stufen breit genug sein, damit das Kind auch im Halbschlaf sicher auftreten kann.
  3. Die Umrandung des Hochbettes muss ausreichend hoch sein. Das bedeutet, dass der Brüstungsrand wenigstens 18-20 cm oberhalb der Matratze sein sollte, damit das Kind beim Schlaf nicht herausrollen kann.
  4. Eine Rutsche muss ebenfalls fest verankert sein und auch am Boden stabil stehen. Sie darf sich nicht bewegen lassen. Die Ränder der Rutsche müssen hoch genug sein, dass das Kind nicht versehentlich beim Rutschen seitlich herunterfallen kann. Auch müssen die Ränder bestens verarbeitet sein, sodass sich das Kind nicht einen Splitter hinzuziehen kann.

Ein Tipp zum Schluss

Auch wenn der Preis für die meisten Eltern beim Kauf eines Kinder-Hochbettes eine entscheidende Rolle spielt, so sollten Sie doch immer das Augenmerk auf Stabilität, Sicherheit, hochwertige Verarbeitung und schadstofffreie Materialien setzen. Schließlich ist es ihr Kind, was in dem Bett mehrere Jahre schlafen und spielen muss.

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